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A Lucerna si parla del progetto del Centro Tecnologico del legno della Valposchiavo PDF Drucken E-Mail
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A Lucerna si parla del progetto del Centro Tecnologico del legno della Valposchiavo

Alessandro Della Vedova, in occasione dell'inaugurazione a Lucerna della nuova filiale del Gruppo SCM di Rimini, davanti a una platea di addetti ai lavori, tra cui i rappresentanti di alcune fra le scuole tecniche superiori più prestigiose della Svizzera, parla del progetto strategico promosso dalla Regione Valposchiavo.

 

Sehr verehrter Herr Rava
Geschätzte Mitarbeiter der SCM Group Etienne
Sehr geehrte Damen und Herren

Gestatten Sie mir zu Beginn meiner kurzen Rede ein paar persönliche Worte: Es ist mir eine ganz besondere Freude, dass die SCM Group heute in Luzern ihre neue Niederlassung eingeweiht und dabei eine im Schweizer Holzsektor wohlbekannte Marke, nämlich die traditionsreiche Etienne AG übernommen hat. Diese ehrliche Freude beruht auf der beruflichen und persönlichen Beziehung, die ich im Laufe der Zeit zur Muttergesellschaft der SCM Group in Rimini entwickelt habe. So durfte ich bei verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Bereich der Holzverarbeitungsmaschinen mit der SCM Group zusammenarbeiten.

Dass ich heute als Präsident der Region Valposchiavo hier anwesend bin, ist also eine Fortführung der guten Kooperation mit der SCM Group – eine Kooperation, die den Zweck hat, regionale Entwicklungsprojekte im Interesse der Grenzregionen im Süden des Kantons Graubünden und im Norden der Lombardei zu fördern.

Aber lassen Sie uns zunächst den Kontext betrachten: Wir alle kennen Begriffe wie “potenzialarme Räume”, “Rückzug aus den Randregionen” oder “Entvölkerung der Berggebiete”. All diesen Konzepten liegt eine Analyse der Potenziale jener Alpenregionen zugrunde, die gegenüber den grossen städtischen Zentren am meisten benachteiligt sind - eine Analyse mit durchaus unterschiedlichen Ergebnissen. Die zentralen Fragen lauten dabei immer: Haben diese Regionen nach heutigen Entwicklungsstandards noch eine Zukunft? Verdienen Sie es, im Interesse einer homogenen Entwicklung unseres Landes weiter unterstützt zu werden? Oder soll man diese Regionen sich selbst und ihrem unabwendbaren Schicksal überlassen?

Auf diese Fragen gibt es keine einfachen Antworten. Der Bund und die Kantone bemühen sich um konkrete und gemeinsame Lösungen. Dazu gehört das Bundesgesetz über die Neue Regionalpolitik. Die Eidgenössischen Räte haben am 5. Oktober 2007 per Dekret die Prioritäten für die Direktförderung der betroffenen Gebiete gesetzt. An erster Stelle steht dabei die Schaffung von kompetitiven Rahmenbedingungen für die regionale Exportwirtschaft im Dienstleistungs- und Warenbereich. Eine ebenfalls grosse Priorität hat die Förderung von Strategien sowie von Produktions- und Dienstleistungsstrukturen im Bereich der spezifischen Ressourcen der Bergregionen, nämlich der Energie, der Landwirtschaft und der Bildung. Die Umsetzung dieser Massnahmen hat zur Bildung von neuen Gebietskörperschaften, der Regionen, geführt, die zwischen den Gemeinden und dem jeweiligen Kanton positioniert sind. Die Region, die ich Ihnen heute vorstellen darf, ist die Region Valposchiavo im Süden des Kantons Graubünden, ein Tal, das eigentlich italienischer Muttersprache, de facto aber zweisprachig ist.

Die Entwicklungsstrategien der Region Valposchiavo, die vor allem mit dem Amt für Wirtschaft und Tourismus Graubünden abgestimmt wurden, haben uns in den vergangenen Jahren dazu veranlasst, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit dem Veltlin zu verstärken. Das Veltlin, Teil der Provinz Sondrio, gehört zu einem der vier Wirtschaftsmotoren unseres Kontinents, nämlich der Lombardei. Diese Metropolitanregion mit ihren fast 10 Millionen Einwohnern bietet die gleichen Wirtschaftsstandards wie die Combined Statistical Areas der Vereinigten Staaten. Ihr Bruttoinlandsprodukt in Höhe von circa 460 Milliarden Franken ist viermal so hoch wie das der gesamten Schweiz.

Trotz dieser eindrucksvollen Zahlen kennt die Lombardei dieselben Problematiken im Zusammenhang mit den Bestrebungen nach einer homogenen Entwicklung der gesamten Region. So sind die lombardischen Provinzen, die an die Schweiz grenzen, insbesondere die Provinz Sondrio, Berggebiete mit vergleichbaren Eigenschaften wie das Valposchiavo und Graubünden.

Unser gemeinsames Ziel ist es deshalb, die strategische Zusammenarbeit zwischen den beiden geografischen Räumen zu verstärken, um Modelle für eine nachhaltige Entwicklung in unseren Bergregionen auszuarbeiten und umzusetzen. Wir möchten unser Wissen und unsere Kompetenzen, unsere Dienstleistungen und unsere Produkte austauschen, all dies zum Nutzen der lokalen Betriebe und letztendlich der Menschen in unseren Regionen.

Dies- und jenseits der Grenze herrscht die Überzeugung, dass es nur mithilfe modernster Technologien möglich sein wird, gleichzeitig die eigene Identität zu wahren und an den globalen Wirtschaftsdynamiken teilzunehmen. Ausserdem wissen wir, dass wir nur dann eine Chance haben, wenn die mittelständische Unternehmenskultur in den genannten Gebieten gestärkt und vorangebracht wird.

Das Angebot einer fundierten und breiten zweisprachigen Ausbildung und die Vorantreibung ehrgeiziger und attraktiver Projekte sind dabei ausschlaggebend für den Erfolg dieses Konzeptes - eines Konzeptes, das unseren Regionen eine Vorreiterrolle im gesamten Alpenraum verschaffen soll.

In diesem Zusammenhang hat die Region Valposchiavo beschlossen, auf ein Projekt zu setzen, welches die Grundlagen für ein grenzüberschreitendes Innovationsnetz bieten soll, und zwar durch die Schaffung eines hochmodernen Technologie- und Bildungszentrums für die Bearbeitung von Holz und innovativen Materialien im Möbeldesign. Diese Initiative ist öffentlich-privater Natur – hier erklärt sich meine heutige Anwesenheit – und wurde in enger Zusammenarbeit mit der SCM Group und der Höheren Fachschule Südostschweiz ibW in Chur lanciert. Das Projekt setzt auf die Übertragung von Spitzentechnologie auf den Holzsektor - deshalb kann ich mir keinen besseren Partner vorstellen als die SCM Group. Ein traditioneller Sektor, der von jeher fester Bestandteil unserer Region ist, kann so - gepaart mit Innovation und Umweltschutz – eine enorme Wertschöpfung erfahren.

Im Valposchiavo, also auf schweizerischem Boden, sollen die Aktivitäten des Technologie- und Bildungszentrums geplant und gestartet werden. Diese integrierte Struktur wird in der Anfangsphase eine zweisprachige Ausbildung sowie Dienstleistungen für das Handwerk und die Industrie im Raum Lombardei, Tessin und Italienischbünden anbieten und in einer zweiten Phase ihr Einzugsgebiet auf die gesamte Schweiz und Norditalien ausweiten.

Das Technologie- und Bildungszentrum sollte innerhalb von fünf Jahren eine vollständige Eigenfinanzierung erreichen. Dies kann es durch das Anbieten qualitativ hochstehender und spezifischer Ausbildungen und Dienstleistungen wie zum Beispiel Beratungen, Produktentwicklungen und Kundenarbeiten für Private und Unternehmen erreichen.

Das Technologie- und Bildungszentrum kann den einheimischen, in der Holzverarbeitung tätigen Betrieben ausserdem beobachtend und beratend zur Seite stehen und ihnen Zugang zu einem hochmodernen, internationalen Netzwerk in den Bereichen Industrie und Forschung verschaffen.

Nach dieser kurzen Vorstellung unserer Idee, die wir zusammen mit der SCM Group vorantreiben, möchte ich zum Schluss deren grosse strategische Bedeutung für unsere Region, aber auch für den Kanton Graubünden und die Provinz Sondrio hervorheben: Unser Ziel ist es zu beweisen, dass auch die sogenannten „Randregionen“ - ein Begriff, der mir nicht besonders gefällt - durch eine starke Selbstbestimmung und die intensive Nutzung hochmoderner Technologien eine tragende Rolle spielen können, wenn es darum geht, eine ausgewogene Entwicklung in unserem Land zu fördern und der starken Abwanderung in die urbanen Zentren einen Kontrastpunkt zu setzen.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!

Alessandro Della Vedova


»» Sito web di SCM Svizzera, macchine per la lavorazione del legno
»» Sito web di SCM Group, macchine per la lavorazione del legno

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